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< Geteilte Ansichten. Teil I: Vom Teilen und Geteiltsein >
Kunsthalle Bielefeld
04.07.2026 - 02.10.2026
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Mary Bauermeister, Georg Baselitz, Thomas Bayrle, Monica Bonvicini, Martin Brockhoff, Teresa Burga, Robert Delaunay, Thomas Demand, Nicole Eisenman, Lyonel Feininger, Lucio Fontana, Barbara Klemm, Daniel Knorr, Maria Lassnig, Konrad Lueg, Michel Majerus, Rita McBride, Sarah Morris, Matthias Müller, Senga Nengudi, Marcel Odenbach, Helga Paris, Charlotte Posenenske, Gerhard Richter, Ulrich Rückriem, Karin Sander, Tomás Saraceno, Jörg Sasse, Philipp Timischl, Wolfgang Tillmans, Oscar Tuazon, Günther Uecker, Clemens von Wedemeyer, James Welling
Was passiert, wenn wir teilen – Ideen, Räume, Verantwortung? Mit „Geteilte Ansichten“ eröffnet die Kunsthalle Bielefeld ein umfassendes, zweiteiliges Ausstellungsprojekt, das das Teilen als ästhetisches, soziales und politisches Prinzip ins Zentrum rückt. Die Schau verbindet Werke aus der Sammlung KiCo mit Positionen aus der Sammlung der Kunsthalle Bielefeld. Die Sammlung KiCo wurde 2009 von Doris Keller-Riemer und Hans-Gerd Riemer ins Leben gerufen – mit der Zielsetzung, nicht nur in einer privaten Sammlung zu münden, sondern sich in kontinuierlicher Zusammenarbeit mit öffentlichen Museen zu entwickeln. In engem Dialog mit dem Kunstmuseum Bonn und der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München, die bei der Auswahl und den Entscheidungen für den Ankauf von Kunstwerken partnerschaftlich mitwirken, fließen Überlegungen zu einer sinnvollen und denkbaren Erweiterung der jeweiligen Kunstsammlungen ein.
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Ab 2026 ist die Kunsthalle Bielefeld neues Partnermuseum und freut sich darauf, in zwei Ausstellungstakten das neue Zusammenspiel in unterschiedlichen Zugangsformen vorzustellen. „Vom Teilen und Geteiltsein“ untersucht, wie tief das Teilen in unsere Lebenswirklichkeit eingeschrieben ist: als Gestaltung von Raum, als Trennung und Grenzziehung, als Austausch von Material und Information, als Verteilung, Konfrontation und Kommunikation. Die gezeigten Kunstwerke greifen Spuren, Oberflächen, Bildwelten und persönliche Handschriften auf und verweben sie zu neuen gemeinsamen Erzählungen. Aus Fragmenten entsteht ein größeres Ganzes; aus individuellen Perspektiven ein Resonanzraum kollektiver Erfahrung.
Die Ausstellung stellt damit eine zentrale Frage unseres Zusammenlebens: Wie prägt das Teilen unsere Gesellschaft – und welche Rolle können Museen als öffentliche Orte im Aushandeln dieser geteilten Wirklichkeiten spielen? In diesem Dialog zwischen historischen und zeitgenössischen Positionen entsteht ein offener Raum, in dem Kunst nicht nur betrachtet wird, sondern Verantwortung, Gemeinschaft und Austausch sichtbar macht.
Ankündigung auf der Webseite der Kunsthalle Bielefed
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< Red Doors >
Galerie Nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder, Wien (e)
02.06.2026 - 29.08.2026
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"Auf einer Metaebene geht es darum, wie sich unsere gemeinsame Kultur wandelt, indem sich die Benutzung und Akzeptanz der uns umgebenden Technik entwickelt und darüber einen anscheinend immer größeren Einfluss auf unser "Sehen und Verstehen" ausübt. Der Blick wird nicht gelenkt, sondern geöffnet. Der Betrachter wird in einen Prozess des „sehenden Sehens“ entlassen – einen offenen Zustand, in dem Bedeutung nicht festgelegt ist, sondern sich erst im Moment der Betrachtung bildet. Gerade darin liegt die besondere Qualität dieser Bilder: Sie geben keine Antworten, sondern schaffen Räume für Wahrnehmung, Zweifel und Imagination." (Felix Hoffmann)
Ausstellung auf der Webseite der Galerie Nächst St. Stephan
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< Sammlung Lothar Schirmer - Zeitgenössicher Kunst von Cy Twomgly bis Peter Handke >
Kallmann-Museum, Ismaning
05.10.2025 - 01.02.2026
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Martin Assig, Bernd und Hilla Becher, Laurenz Berges, Joseph Beuys, John Cage, Hanne Darboven, Thomas Demand, Hans-Peter Feldmann, Otto Freundlich, Claus Goedicke, Andreas Gursky, Peter Handke, Erwin Heerich, Candida Höfer, Carsten Höller, Axel Hütte, Yves Klein, Ute Klophaus, Jean-Étienne Liotard, Gabriel von Max, Simone Nieweg, Claes Oldenburg, Albert Renger-Patzsch, Thomas Ruff, Philipp Otoo Runge, August Sander, Jörg Sasse, Kurt Schwitters, Cindy Sherman, Wiebke Siem , Thomas Struth, Cy Twombly, Cornelius Völker, Jeff Wall, Andy Warhol, Michael Wesely, Petra Wunderlich, Heinrich Zille
Das Kallmann-Museum Ismaning eröffnet am Sonntag, 5. Oktober um 15 Uhr die Ausstellung „Sammlung Lothar Schirmer – Zeitgenössische Kunst von Cy Twombly bis Peter Handke“. Anlässlich des diesjährigen 80. Geburtstags des bedeutenden Münchner Sammlers und Verlegers Lothar Schirmer wird dessen herausragende Sammlung zeitgenössischer Kunst in einer repräsentativen Auswahl vorgestellt. Zu sehen sind Gemälde, Fotografien, Zeichnungen und Objekte von prägenden Vertreter*innen der Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts. Joseph Beuys, Cy Twombly, Cindy Sherman, Jeff Wall, Claes Oldenburg, Bernd und Hilla Becher oder August Sander sind ebenso vertreten wie Andreas Gursky, Candida Höfer, Thomas Struth, Thomas Ruff und Jörg Sasse sowie bedeutende Positionen der aktuellen Malerei und Bildhauerei in Deutschland wie Cornelius Völker, Martin Assig und Wiebke Siem. Mit einem humorvollen Seitenblick werden zudem Preziosen alter Meister von Gabriel von Max, Philipp Otto Runge oder Jean-Étienne Liotard in die Präsentation integriert. Insgesamt werden rund 100 Arbeiten von 35 Künstler*innen vom 18. bis 21. Jahrhundert in Ismaning zu sehen sein. Sie präsentieren die Schwerpunkte einer außergewöhnlichen Sammlung, die aus persönlichen Vorlieben entstanden ist und dabei zugleich zentrale Positionen der zeitgenössischen Kunst und Fotografie umfasst.
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Lothar Schirmer begann seine mehr als sechs Jahrzehnte währende Sammeltätigkeit bereits als siebzehnjähriger Schüler. Getrieben von jugendlicher Leidenschaft für die Kunst seiner Zeit erwarb er in den 1960er Jahren mit schmalem Budget und teilweise auf Ratenzahlung erste Arbeiten von Cy Twombly und Joseph Beuys und bewies schon damals einen visionären Blick für wichtige Bewegungen innerhalb der zeitgenössischen Kunst. Die persönlichen Begegnungen mit diesen beiden Künstlern, die Schirmer in ihren Ateliers in Rom und Düsseldorf besuchte, markieren zudem den Beginn teilweise jahrzehntelanger, enger und freundschaftlicher Beziehungen zu den von ihm gesammelten Künstler*innen. Diese Beziehungen vertieften sich, als Lothar Schirmer 1974 in München den Schirmer/Mosel Verlag gründete. Zu den meisten der in seiner Sammlung vertretenen Künstlern verlegte er wichtige Monographien und verzahnte so das Sammeln mit der verlegerischen Tätigkeit.
Die Ismaninger Ausstellung spiegelt als ein Charakteristikum der Sammlung deren Zusammenstellung aus umfangreichen Werkgruppen wider, mit denen viele der Künstler*innen vertreten sind. Die erste und größte Abteilung der Ausstellung widmet sich der Fotografie, beginnend mit frühen Vintage Prints Berliner Stadtansichten Heinrich Zilles. Daneben ist ein weiterer Schwerpunkt der Sammlung die Zeichnung, die in einer durch eine besondere Sensibilität und Feinheit gekennzeichneten Ausprägung vertreten ist. Die zeitgenössische deutsche Malerei ist mit großformatigen Werken von Martin Assig und Cornelius Völker vertreten, während die psychologisch aufgeladenen plastischen Arbeiten von Wiebke Siem als wichtige Position aktueller Bildhauerei vertreten sind.
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< Die Zeit hat kein Zentrum – Werke aus der Kunstsammlung Ulrike Crespo >
Open Space, Frankfurt
24.10.2025 - 08.01.2026
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Miriam Cahn, Ursula Edelmann, Bea Emsbach, Eric Fischl, Günther Förg, Bernard Frize, Angela Grauerholz, Gabi Hamm, Martha Jungwirth, Michael Kalmbach, Brian McKee, Barbara Klemm, Imi Knoebel, Juul Kraijer, Petra Morenzi, Stefan Moses, Tony Oursler, Vanessa Pey, Bernhard Prinz, Amparo Sard, Jörg Sasse, Markus Schinwald, Cornelia Schleime, Dayanita Singh, Kiki Smith, Günter Umberg, Nicole van den Plas, Paloma Varga Weisz, Ben Vautier u.a.
Ulrike Crespo (1950–2019) war Stifterin, Psychotherapeutin, künstlerische Fotografin – und leidenschaftliche Kunstsammlerin.
Die Ausstellung im Crespo Open Space zeigt erstmals rund 120 Werke aus der privaten Sammlung Ulrike Crespos, deren Bandbreite von Malerei und Fotografie über Arbeiten auf Papier bis hin zu Skulpturen und einer Video-Installation reicht. Die Ausstellung unterstreicht die Qualitäten einzelner Werkgruppen und die Stärken von Einzelwerken.
Das Sammler-Gen mag Ulrike Crespo von ihrem Großvater Karl Ströher geerbt haben, ihre Sammlung zeugt jedoch von einem unabhängigen, sehr eigenen Blick auf das individuelle Werk auch im Kontext des jeweiligen Œuvres der Künstler:innen. Hier folgt Ulrike Crespo ihrem Gespür, ihrem Engagement für Künstlerinnen und ihrer Vorliebe für die Darstellung der weiblichen Figur.
Zugleich lag Ulrike Crespos Augenmerk auf der Förderung junger und unbekannterer Positionen. Der darin verborgene Freiraum und die damit verbundene Entdeckerfreude werden für die Besucher:innen dieser Ausstellung sichtbar.
Die Ausstellung wurde kuratiert von Dr. Mario Kramer.
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< Kybernetik. Vernetzte Systeme >
DZ Bank Kunststiftung, Frankfurt am Main
04.06.2025 - 18.10.2025
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Heba Y. Amin, John Baldessari, Rosa Barba, Robert Barry, Jan Paul Evers, Christiane Feser, Thomas Florschuetz, Johannes Franzen, Jochen Gerz, Timo Hinze, Zofia Kulik, Jochen Lempert, Michaela Melián, Olaf Metzel, Antoni Muntadas, Mehreen Murtaza, Anne & Patrick Poirier, Johannes Raimann, Thomas Ruff, Jörg Sasse, Helmut Schweizer, Clare Strand, Valie Export & Adrian Williams
Die Ausstellung »Kybernetik. Vernetzte Systeme« kann als ein Intermezzo verstanden werden, als ein heiteres szenisches Zwischenspiel, das die Haltung der Kunststiftung DZ BANK auf den Punkt bringt: interdisziplinäres Denken und das Aufdecken, Hinterfragen und Analysieren von Zusammenhängen und Prozessen – zwischen Lebewesen, Künsten, Wissenschaften und technischen sowie ökologischen Systemen. Dabei greift die Ausstellung vergangene Ideen auf und will von hier aus Impulse und Verknüpfungen weiterdenken.
Kybernetik ist die Regelung von Nachrichtenübertragungen im Lebewesen und in der Maschine. Es geht um die Steuerung komplexer Systeme, die vom Menschen auf Maschinen übertragen werden. Es ist die kontinuierliche Suche nach gemeinsamen Strukturen von Kommunikationsprinzipien, die in Analogie zu lebenden Organismen und sozialen Organisationen gedacht werden.
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Die Ausstellung mit Werken aus der Sammlung der DZ BANK gliedert sich in vier Schwerpunkte:
- Wahrnehmung und Sprache. Kommunikation als komplexes System
- Mensch und Computer. Kommunikation mit Maschinen
- Selbstorganisierte Systeme. Natur und Umwelt
- Soziale Systeme. Sich selbst durch sich selbst sehen
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